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Falsche Gerichtsrechnungen: Haftstrafe nach Serienbetrug

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz.
Frankfurt/Main. 

Nach umfangreichen Betrügereien mit falschen Rechnungen über angebliche Registereintragungen beim Amtsgericht ist ein 42 Jahre alter Mann zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgericht Frankfurts ging am Freitag von 904 geschädigten Firmen aus, die insgesamt rund 720 000 Euro auf die Konten des Betrügers überwiesen hatten.

Der Angeklagte hatte sich zuvor über das Internet die Adressen der Firmen besorgt, die bei Gericht die Eintragung in das Handelsregister oder eine Änderung beantragt hatten. Die von ihm verschickten Rechnungen machten dabei einen amtlichen Eindruck, so dass die Firmen ahnungslos der Zahlungsaufforderung Folge leisteten.

Vor Gericht legte der Mann ein Geständnis ab. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von drei Jahren und fünf Monaten gefordert.

(dpa)
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