E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 24°C

Tarifkonflikt: Flugbegleiter verkünden am Montag Fahrplan für Streiks bei Lufthansa

Bei der Lufthansa stehen die Zeichen erneut auf Streik. Wann die Flugbegleiter die Kabinen verlassen, will die Gewerkschaft Ufo morgen verkünden.
Nicoley Baublies, Vorstandsvorsitzender der Gewerkschaft Ufo, äußert sich 22.06.2015 auf einer Pressekonferenz am Flughafen von Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert (dpa) Nicoley Baublies, Vorstandsvorsitzender der Gewerkschaft Ufo, äußert sich 22.06.2015 auf einer Pressekonferenz am Flughafen von Frankfurt am Main.
Frankfurt/Berlin.  Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo will am Montag den Fahrplan für Streiks bei der Lufthansa verkünden. Das weitere Vorgehen der Gewerkschaft in dem Tarifkonflikt solle um 14.00 Uhr bei einer Pressekonferenz in Mörfelden-Walldorf erklärt werden, sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Streiks könnten bereits in den nächsten Tagen beginnen. «Wir haben in den letzten Monaten gelernt, dass eine Lösung am Verhandlungstisch nicht gewollt ist», sagte Baublies. Die Lufthansa kritisierte den Abbruch der Tarifverhandlungen. «Wir sind weiter gesprächsbereit», sagte eine Unternehmenssprecherin.

Der Tarifstreit zieht sich nun schon fast zwei Jahre hin. Die ersten Gespräche zu dieser Runde gab es im Dezember 2013. In der Auseinandersetzung geht es um viele verschiedene Themen, wichtige Punkte sind die Absicherung und Vergütung der 19 000 Flugbegleiter sowie deren Alters- und Übergangsversorgung. Sollte es zu Streiks kommen, wären es die ersten der Flugbegleiter im laufenden Tarifkonflikt.

Der Konflikt mit Ufo ist nicht die einzige Tarifauseinandersetzung bei der Lufthansa. Europas größte Fluggesellschaft führt derzeit mit mehreren Gewerkschaften getrennte Verhandlungen für unterschiedliche Berufsgruppen im Konzern.

Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen