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Fluglärmgegner lehnen Startverlagerungen ab

Die Bürgerinitiativen sehen keinen Spielraum für eine Verlagerung von Starts am Frankfurter Flughafen.
Die Deutsche Flugsicherung will am Abend Flugzeuge von der Startbahn Nord starten lassen um Engpässe auszugleichen. Foto: dpa/Symbolbild Die Deutsche Flugsicherung will am Abend Flugzeuge von der Startbahn Nord starten lassen um Engpässe auszugleichen. Foto: dpa/Symbolbild
Frankfurt.  Pläne der Deutschen Flugsicherung (DFS), wegen Engpässen am Abend Starts von der Startbahn West auf die nördliche Startbahn zu verlegen, lehnen sie ab. «Das Bündnis der Bürgerinitiativen lässt sich nicht auf eine Flugroutendiskussion ein. Wenn die DFS ein Kapazitätsproblem hat, müssen die Flugbewegungen reduziert werden», sagte Ingrid Kopp, Sprecherin der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau, am Donnerstag laut Mitteilung.

Die Flugsicherung will spätabends bis zu zehn Maschinen nicht mehr von der Startbahn West starten lassen. Ziel sei es, den Engpass zu dieser Zeit zu beseitigen und alle Flugzeuge rechtzeitig vor dem Beginn des Nachtflugverbots um 23.00 Uhr in die Luft zu bringen. Derzeit kann nicht gleichzeitig von der Startbahn West und der Nordbahn gestartet werden, weil Piloten Probleme mit der sogenannten Südumfliegung haben. Diese Route war aus Lärmschutzgründen eingeführt worden. Die Startverlagerung würde dem Westen abends mehr Lärm bringen. (dpa/lhe)
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