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Forderung nach gezielteren Initiativen zur Armutsbekämpfung

Symbolbild Foto: imago Symbolbild
Wiesbaden. 

Wohlfahrtsverbände und Kirchen haben die hessische Landesregierung aufgefordert, ihre Programme für die Armutsbekämpfung auf den Prüfstand zu stellen. Gerade alleinerziehende Frauen sollten mehr unterstützt werden, damit nicht gerade bei Kindern das Armutsrisiko weiter ansteige, erklärten der Vorstandsvorsitzende der Liga der Freien Wohlfahrtspflege, Thomas Domnick, und Felix Blaser von der Diakonie Hessen bei der Präsentation des Landessozialberichts am Montag in Wiesbaden.

Stefan Hoehl von der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände warnte dagegen davor, die Lage im Land schlecht zu reden. Auch Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) betonte, dass Hessen im Bundesvergleich überdurchschnittlich wohlhabend sei. Der bedeutendste Risikofaktor für die Armutsgefährdung von Kindern sei ein zu geringer Verdienst ihrer Eltern. „Damit wird klar, der beste Schutz gegen Kinderarmut ist ein ausreichendes Eltern-Erwerbseinkommen”, sagte der Minister.

(dpa)

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