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Gesundheit: Forscher: Erhöhter Ultrafeinstaubwert bei Wind aus Richtung Flughafen

Eine Boeing 747 auf dem Flughafen in Frankfurt am Main (Symbolbild). Foto: Boris Roessler (dpa) Eine Boeing 747 auf dem Flughafen in Frankfurt am Main (Symbolbild).
Wiesbaden. 

Bei Messungen am Frankfurter Flughafen haben Wissenschaftler tagsüber teils sehr hohe Konzentrationen von Ultrafeinstaub festgestellt. Dies geht aus einem Zwischenbericht einer Studie des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hervor, die am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlicht wurde. Demnach gingen die Werte für Ultrafeinstaub immer dann nach oben, wenn der Wind vom Flughafen her wehte.

Diese sehr kleinen Partikel in der Luft stehen in Verdacht, womöglich gesundheitsschädlich zu sein. Bisher gebe es jedoch weder gesicherte medizinische Erkenntnisse noch Grenzwerte, erklärte Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Laboruntersuchungen wiesen darauf hin, dass diese sehr kleinen Partikel tief in die Lunge eindringen können.

Das Landesamt misst seit September 2017 in Raunheim und Frankfurt-Schwanheim die Ultrafeinstäube. So werden alle Partikel genannt, deren Durchmesser kleiner ist als 100 Nanometer ist. Wenn in Schwanheim der Wind vom Flughafen her wehte, sei die Konzentration im Durchschnitt sechsmal höher gewesen wie bei Wind aus anderen Richtungen. Damit komme der Flughafen als Quelle in Betracht, sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Allerdings gibt es auch andere mögliche Verursacher von Ultrafeinstaub - etwa der Straßenverkehr oder die Landwirtschaft.

Um mehr über diese Partikel herauszufinden sollen die Studien des Landesamtes weitergehen und unter anderem durch eine mobile Messstation ergänzt werden.

(dpa)

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