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Forscher nach BASF-Unglück: Anwohner verdrängen Gefahren

Ludwigshafen. 

Menschen, die neben großen Werksgeländen oder Kraftwerken leben, verdrängen einem Wissenschaftler zufolge häufig die Gefahren, die von diesen ausgehen. „Ohne Verdrängung könnten wir gar nicht leben, weil wir dann permanent von Ängsten und Fürchten gejagt werden” sagte der Risikoforscher Klaus Heilmann der Deutschen Presse-Agentur. Die Menschen vertrauten darauf, dass Unternehmen wie die BASF in Ludwigshafen immer alles sorgfältig prüften und ihre Anlagen gut in Schuss hielten. „Die Leitung eines solchen Werkes ist bemüht, in ständigem Kontakt mit den Anwohnern zu sein und sie zu informieren.” Das trage dazu bei, dass die Leute die Situation gelassener nehmen.

(dpa)
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