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Forsthäuser in Hessen werden zum Feriendomizil

Es gibt sie noch in Hessen, die Forsthäuser in idyllischer Lage. Doch der Wandel in der Forstwirtschaft ging auch an ihnen nicht spurlos vorbei.
Frankfurt. 

In den vergangenen zehn Jahren hat der Landesbetrieb Hessen-Forst nach eigenen Angaben rund 230 seiner Forsthäuser verkauft. Die hohe Zahl hängt mit den Strukturreformen der hessischen Landesforstverwaltung und des Landesbetriebs zusammen, wie Michael Geiger erklärt, der bei der Behörde für alle Grundstücksangelegenheiten zuständig ist.

Im Jahr 2005 seien die Revierförstereien neu abgegrenzt und etwa 200 aufgegeben worden. "Die dazugehörenden Forsthäuser waren damit überflüssig." Derzeit besitzt der Landesbetrieb noch rund 240 Forsthäuser.

Auch aktuell stehen Gebäude von Hessen-Forst zum Verkauf. Zudem werden einige Forsthäuser, die noch gebraucht werden, vorübergehend vermietet. Andere bekommen einen neuen Zweck: Im Lahn-Dill-Kreis etwa dient das alte Forsthaus Dietzhölze seit 2007 als Feriendomizil.

Ein rund 100 Jahre altes Anwesen in Weilburg wurde vor zwei Jahren gemeinsam mit der Stadt in ein "Kinderforsthaus" umgewandelt, das Kindergärten für Ausflüge oder Umwelttage in Beschlag nehmen können. "Wir brauchten ein neues und dauerhaftes Nutzungskonzept für das Gebäude", sagt der Leiter des Forstamtes Weilburg, Werner Wernecke. Nach seinen Angaben ist es das einzige seiner Art in Hessen.

Hessen-Forst

(dpa)
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