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Architektonischer Schandfleck: Frankfurt befasst sich mit der Umgestaltung der Hauptwache

Über die Umgestaltung der Frankfurter Hauptwache wird seit Jahrzehnten diskutiert - jetzt klärt die Stadt die Voraussetzungen.
Sein umstrittenstes Werk: das „Loch“ an der Hauptwache Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Sein umstrittenstes Werk: das „Loch“ an der Hauptwache
Frankfurt. 

Über die Umgestaltung der Frankfurter Hauptwache wird seit Jahrzehnten diskutiert - jetzt klärt die Stadt die Voraussetzungen. „Eine solide Grundlage soll bis 2018 vorliegen”, sagte Marcus Gwechenberger vom Planungsdezernat am Dienstag. Auf dieser Basis werde dann entschieden, ob ein städtebaulicher Wettbewerb für eine Neugestaltung ausgelobt werden könne, oder ob die Hauptwache in mehreren Etappen umgestaltet werden müsse. Die „Frankfurter Rundschau” hatte zuvor darüber berichtet.

Die Hauptwache gilt mit ihren Treppen, Schluchten und verschiedenen Ebenen als architektonischer Schandfleck. Ein Verein um den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf-Ernst Breuer hatte sich schon Mitte der 90er Jahre für eine Umgestaltung eingesetzt.

Eine der zentralen Fragen: Kann der Platz vor dem Café Hauptwache ebenerdig werden? Die statischen Grundlagen dafür würden derzeit untersucht. „Das ist ein sehr komplexes Bauwerk”, sagte Gwechenberger. Der Zustand der Technik in der unterirdischen B-Ebene, der U- und S-Bahn-Knotenpunkt, werde auch analysiert. Dabei gehe es um Strom, Wasser, Elektrik und Belüftungsfragen.

(dpa)
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