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Prostituiertenschutzgesetzes: Frankfurt startet mit Anmeldung von Prostituierten

Seit Montag können sich Prostituierte in Frankfurt registrieren lassen. Damit setzt die Stadt einen weiteren Teil des neuen Prostituiertenschutzgesetzes um.
Eine Prostituierte sitzt auf dem Sofa eines FKK-Clubs. Foto: M. Murat/Archiv Eine Prostituierte sitzt auf dem Sofa eines FKK-Clubs.
Frankfurt. 

Seit Montag können sich Prostituierte in Frankfurt registrieren lassen. Das teilte das Ordnungsamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit setzt die Stadt einen weiteren Teil des neuen Prostituiertenschutzgesetzes um.

Bis zum 31. Dezember haben Prostituierte nun Zeit, sich anzumelden - solange gelte die Übergangsfrist, sagt Andrea Brandl vom Ordnungsdezernat Frankfurt. Wer neu in das Geschäft einsteige, müsse sich direkt melden. Neben der Anmeldebescheinigung ist auch eine Alias-Bescheinigung mit Pseudonym möglich.

Mit der Registrierung geht ein vertrauliches Beratungsgespräch einher. Es diene dazu, die Prostituierten auf ihre Rechte und Pflichten sowie Neuerungen durch das neue Gesetz hinzuweisen, sagte Brandl. Vor der Ausstellung der Bescheinigung müsse außerdem eine Gesundheitsprüfung vorgelegt werden. Diese werde durch das Gesundheitsamt durchgeführt.

Das neue Gesetz hat den Schutz von Prostituierten vor Ausbeutung und Gewalt zum Ziel. Seit 1. Juli sind die Kommunen bundesweit verpflichtet, dieses umzusetzen.

(dpa)

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