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Frankfurt und Land wollen Aktivitäten in London verstärken

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Thomas Frey/Archiv Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Thomas Frey/Archiv
Frankfurt/Main. 

Angesichts des näherrückenden EU-Austritts Großbritanniens wollen die Rhein-Main-Region und das Land Hessen ihre Bemühungen um die Ansiedlung abwanderungswilliger Banken verstärken. „Wir gehen davon aus, dass die Entscheidungen im ersten Halbjahr 2017 fallen werden”, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Donnerstag in Frankfurt zu den Brexit-Konsequenzen für die in London ansässige Finanzbranche. Die britische Regierung will bis Ende März die EU-Austrittserklärung einreichen. Erst dann beginnen die Verhandlungen zwischen London und Brüssel über die künftigen gemeinsamen Beziehungen.

Es gebe zwar bereits Anfragen von ansiedlungsbereiten Unternehmen, sagte Al-Wazir. Schätzungen, wonach Banken und Versicherungen rund 10 000 Arbeitsplätze von der Themse an den Main verlagern könnten, wollte er aber nicht kommentieren. Auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) lehnte Prognosen ab. „Die Briten stehen nicht an jeder Ecke”, sagte der SPD-Politiker. Von einer „Schwemme” könne nicht die Rede sein.

(dpa)
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