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10.-14. Oktober: Frankfurter Buchmesse ohne „rechte Ecke”

2017 kam es auf der Buchmesse zu Tumulten am Stand eines umstrittenen Verlags. Dieser Verlag ist in diesem Jahr nicht dabei - andere Verlage aus dem rechten Spektrum allerding schon.
Bücher werden gestapelt. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Bücher werden gestapelt.
Frankfurt. 

Die Frankfurter Buchmesse will rechte Verlage nicht aussperren, dabei aber die eigene Position deutlich machen. „Wir sind ein Ort, der inkludiert”, sagte der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, am Dienstag in Frankfurt. „Wir müssen alle Stimmen zulassen, die nicht gegen das Grundgesetz verstoßen.” Alles andere sei Zensur.

Es werde „keine rechte Ecke” auf der Buchmesse 2018 geben, sagte Boos. Bisher hätten sich „eineinhalb Verlage” aus dem rechten Spektrum angemeldet - bei rund 7000 Ausstellern. Der Verlag, an dessen Stand es im vergangenen Jahr zu tumultartigen Szenen kam, sei nicht mehr dabei. Boos erwartet trotzdem, dass es „polarisierende Diskussionen” geben wird.

Buchmesse in der Kritik: Allein gegen Rechte

Mit der Kampagne „On The Same Page” will die Buchmesse auf die Bedeutung der Menschenrechte hinweisen; die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird in diesem Jahr - ebenso wie die Frankfurter Buchmesse - 70 Jahre alt. Die größte Bücherschau der Welt findet vom 10. bis 14. Oktober statt. Gastland ist in diesem Jahr Georgien.

(dpa)

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