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CSD Frankfurt: Frankfurter CSD unter dem Motto „Besorgte Homos”

Am Wochenende wird für mehr Respekt und Toleranz demonstriert. Foto: Andreas Arnold/Archiv Am Wochenende wird für mehr Respekt und Toleranz demonstriert.
Frankfurt. 

Unter dem Motto „Besorgte Homos” wollen die Teilnehmer des Christopher Street Days (CSD) am kommenden Wochenende (17.-19. Juli) in Frankfurt für ihre Anliegen demonstrieren. Es sei besorgniserregend, dass nach wie vor über Respekt und Toleranz gegenüber verschiedenen Lebens- und Liebesformen ideologisch debattiert werde, begründen die Initiatoren.

Die Verallgemeinerung der sexuell vielfältigen Realität, die sich oft im Wort „Homos” zeige, sei in dem Motto enthalten. „Denn natürlich steht dieses Wort für alle Arten der Liebe, ob lesbisch, schwul, trans-, oder intersexuell”, schreiben die Veranstalter, der Verein CSD Frankfurt.

Bei dem dreitägigen Treffen in Frankfurt gibt es außer Konzerten und einer Info-Straße traditionell am Samstag (18.7.) eine bunte Parade durch die Innenstadt, zu der 2500 Demoteilnehmer erwartet werden.

Zum (CSD) will die Stadt Fußgänger-Ampeln mit schwulen und lesbischen Ampelpärchen ausgestattet werden. Nach Angaben des Verkehrsdezernats sollen an rund 20 Ampeln in der Innenstadt die bestehenden Schablonen ausgetauscht werden. „Die lesbischen und schwulen Ampelpärchen sind ein wichtiges Signal gegen Homosexuellenfeindlichkeit und für die Akzeptanz der regenbogenbunten Realitäten in unserer Stadt”, sagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Manuel Stock. Frankfurt folgt mit der Aktion anderen Städten, unter anderem Wien und München, wo ebenfalls schwule Ampelmännchen und lesbische Ampelfrauen aufgehängt wurden.

(dpa)
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