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Schlag gegen Schiedsrichter: Frankfurter Jugendfußballer muss Schmerzensgeld zahlen

Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer.
Frankfurt/Main. 

Ein 19-jähriger Fußballer, der aus Ärger über einen Platzverweis dem Schiedsrichter einen Faustschlag versetzte, wird von Gericht zur Kasse gebeten: Der A-Jugend-Spieler muss 200 Euro Schmerzensgeld an den Schiedsrichter und 300 Euro an seinen Sportverein zahlen. Das Amtsgericht Frankfurt beließ es darüber hinaus am Dienstag aber bei einer Verwarnung.

Der Vorfall hatte sich im März in Frankfurt-Griesheim ereignet. Bei dem Gruppenligaspiel sprach der Schiedsrichter nach einem Gerangel zweier Spieler zunächst Zeitsperren und danach Platzverweise aus. Während sein Kontrahent ohne weitere Äußerungen den Platz verließ, eilte der Angeklagte zu dem Unparteiischen, fragte nach dem Grund für die Rote Karte und schlug dann mit der Faust zu. Der Schiedsrichter erlitt Schmerzen an Kiefer und Wange und pfiff die Partie vorzeitig ab. Das Spiel wurde später als Niederlage für den Verein des Angeklagten gewertet.

Vor Gericht räumte der noch bis Anfang 2018 wegen des Vorfalls gesperrte Spieler den Schlag ein und entschuldigte sich bei dem Schiedsrichter. Das Gericht honorierte im Strafmaß das reuige Verhalten des Sportlers, wies ihn darüber hinaus allerdings zur Teilnahme an Therapiegesprächen über aggressives Verhalten an.

(dpa)

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