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Fußballgroßer Eisbrocken in Eppstein: Fraport: Eisbrocken stammt wahrscheinlich nicht von Flugzeug

Das Foto zeigt Eisklumpen, die in einem Garten in Hettstadt im Landkreis Würzburg (Unterfranken) liegen und im Jahr 2010 vom Himmel stürzten. (Symbolbild) Foto: (dpa) Das Foto zeigt Eisklumpen, die in einem Garten in Hettstadt im Landkreis Würzburg (Unterfranken) liegen und im Jahr 2010 vom Himmel stürzten. (Symbolbild)
Eppstein/Hofheim.  Der vom Himmel gefallene fußballgroße Eisbrocken in Eppstein  stammt nach Analysen des Flughafenbetreibers Fraport nicht von einem Flugzeug aus Frankfurt. Bei der Analyse seien keine Rückstände gefunden worden, die auf eine Herkunft von der Außenhülle eines Fliegers oder der Toilettenanlage schließen lassen, sagte ein Fraport-Sprecher am Freitagnachmittag. Zur Zeit des Vorfalls sei kein Flugzeug aus Frankfurt dort unterwegs gewesen.

Auch wenn es unwahrscheinlich sei, «können wir nicht vollkommen ausschließen, dass der Brocken von einem Flugzeug kommen könnte», sagte der Sprecher. Nach Beratungen mit der Deutschen Flugsicherung stehe aber fest, dass ihn kein in Frankfurt startendes oder landendes Flugzeug verloren habe. Wenn überhaupt, stamme das Eis von einem Flieger in großer Höhe im Luftraum über Deutschland.

Der Eisklotz war am Samstag in Eppstein vom Himmel auf die Straße gefallen. Herumfliegende Splitter beschädigten den Lack eines Autos. Verletzt wurde niemand. Auch wenn sich Fraport nicht für den Brocken in der Verantwortung sehe, wolle der Flughafenbetreiber dem Fahrzeugbesitzer «im Sinne guter Nachbarschaft» den Schaden bezahlen, so der Sprecher.
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