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Prozess: Frau heißes Öl ins Gesicht geschüttet: Haftstrafe beantragt

Die Statue der Justitia ist zu sehen. Foto: Peter Steffen/Archiv Foto: dpa Die Statue der Justitia ist zu sehen. Foto: Peter Steffen/Archiv
Frankfurt. 

Weil er seiner Frau aus Eifersucht eine Tasse heißes Öl ins Gesicht geschüttet haben soll, soll ein 53-Jähriger nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Die Anklagebehörde ging in ihrem Schlussvortrag vor dem Landgericht Frankfurt von versuchter schwerer Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung aus. Der Verteidiger plädierte auf eine Bewährungsstrafe.

Der Angeklagte habe bei der Tat im April dieses Jahres eine bleibende Entstellung der 36-Jährigen zumindest in Kauf genommen, sagte die Staatsanwältin am Mittwoch. Bleibende Schäden konnte die Anklagevertreterin bei dem Opfer jedoch nicht mehr feststellen, so dass es bei einer vollendeten gefährlichen Körperverletzung bleiben müsse. Am (morgigen) Donnerstag (11.30 Uhr) will die Strafkammer das Urteil bekanntgeben.

Weder der Mann noch die Frau hatten sich vor Gericht geäußert. Entscheidend für die rechtliche Einschätzung der Staatsanwaltschaft war die Aussage des 15 Jahre alten Sohnes, der bei der Tat dabei war.

(dpa)

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