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Börse in Frankfurt: Fusionsvorhaben kostet Deutsche Börse Abermillionen

Gregor Pottmeyer, Finanzvorstand der Deutsche Börse AG. Foto: Arne Dedert/Archiv Gregor Pottmeyer, Finanzvorstand der Deutsche Börse AG. Foto: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main. 

Die geplante Fusion mit der Londoner Börse geht bei der Deutschen Börse kräftig ins Geld. Im vergangenen Jahr seien Kosten von 66 Millionen Euro angefallen, sagte Finanzchef Gregor Pottmeyer am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Frankfurt. Bei einem erfolgreichen Abschluss dürfte sich die Rechnung auf insgesamt 150 Millionen Euro belaufen, fuhr er fort. Grund seien insbesondere die erfolgsabhängigen Gebühren der beteiligten Banken.

Derzeit versucht sich die Deutsche Börse im dritten Anlauf an einem Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE). Überschattet wird das Unterfangen von Ermittlungen gegen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Der Manager soll auch das fusionierte Unternehmen führen. Zuvor kam den Börsenbetreibern schon die Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der EU (Brexit) in die Quere.

Zudem stehen noch behördliche Genehmigungen aus: Die EU-Kommission muss genauso zustimmen wie die hessische Börsenaufsicht. Die Zeit dafür wird knapp. „Diese Transaktion muss zum 30. Juni geschlossen sein, sonst verfällt sie”, sagte Kengeter.

(dpa)
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