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Innenminister legt sich fest: Fußballklubs sollen nicht für Polizei-Einsätze zahlen

Hessens Profi-Fußballvereine müssen vorerst nicht fürchten, dass sie die Kosten für Polizei-Einsätze selbst tragen müssen. Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU) plant auch bei Hochrisikospielen nicht, Vereine für den Polizeischutz zahlen zu lassen.
Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, sitzt in einem Tagungsraum. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, sitzt in einem Tagungsraum.
Wiesbaden. 

Hessens Profi-Fußballvereine müssen vorerst nicht fürchten, dass sie die Kosten für Polizei-Einsätze selbst tragen müssen. Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU) plant auch bei Hochrisikospielen nicht, Vereine für den Polizeischutz zahlen zu lassen, wie das Innenministerium auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Wolfgang Greilich antwortete. Es werde als zielführender erachtet, sich auf Bundesebene weiterhin dafür einzusetzen, Gewalt im Umfeld von Fußballspielen sinnvoll zu bekämpfen und die Mitarbeit der Vereine einzufordern, teilte das Ministerium weiter mit.

In der Saison 2016/2017 kosteten die Polizei-Einsätze den hessischen Steuerzahler 7,8 Millionen Euro. Neuere Zahlen der Saison 2017/2018 liegen laut Ministerium noch nicht vor. Während der Spielzeit 2015/2016 fielen 9,2 Millionen Euro an und 2014/2015 zahlte das Land 8,1 Millionen Euro für die Polizei-Einsätze bei Fußballspielen.

Noch im Frühsommer 2018 hatte Beuth erklärt, er sehe eine Unterstützung von Fußballspielen durch Polizisten nur dann gerechtfertigt, wenn die Vereine konsequent gegen Gewalt vorgehen. Er forderte die Ächtung der Problemfans und die konsequente Umsetzung von Stadionverboten durch die Vereine. In der Saison 2016/2017 leisteten Polizisten insgesamt 126 035 Einsatzstunden bei Fußballspielen in Hessen.

(dpa)

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