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Prozess in Frankfurt: Geld bei Ex-Lebensgefährten gewaltsam eingetrieben: Urteil

Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. Foto: Uli Deck/Archiv Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch.
Frankfurt. 

Gewaltsames Geldeintreiben mit Schlägen und Tritten beim Ex-Lebensgefährten - nun hat das Landgericht Frankfurt eine 24-Jährige am Donnerstag zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihr Bekannter (28), der bei der Tat das Opfer und dessen neue Partnerin mit einer Axt und einer Metallstange bedrohte, erhielt dieselbe Strafe. Ein 19-Jähriger Mittäter kam aufgrund seines Alters mit zwei Jahren Jugendstrafe zur Bewährung davon.

Nach dem Ende der Liebesbeziehung hatte die Frau noch rund 1100 Euro Bargeld von ihrem früheren Freund zu bekommen. Im Oktober vergangenen Jahres entschloss man sich laut Gericht zu der gewaltsamen Inkasso-Aktion. In der Wohnung der neuen Partnerin in Frankfurt wurden neben 620 Euro Bargeld auch noch eine Uhr, eine Handtasche und eine Sonnenbrille erbeutet. In der Nacht wurden die Täter bereits gefasst. Ihre Todesdrohung gegen die Opfer im Falle einer Strafanzeige bei der Polizei hatte keine Wirkung gezeigt.

Vor Gericht zeigten sie sich lediglich teilgeständig. „Echte Reue konnten wir nicht feststellen”, sagte der Vorsitzende Richter. Deshalb hätten die beiden Hauptangeklagten auch keine strafmildernden Umstände für sich in Anspruch nehmen können.

(dpa)

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