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Urteil: Geldstrafe für Todesdrohung gegen Freundin

Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Frankfurt/Main. 

Zu einer Geldstrafe ist ein junger Mann verurteilt worden, der seine frühere Freundin sowie Familienangehörige mit dem Tod bedroht hat. Der 22-Jährige muss nach dem Urteil des Frankfurter Amtsgerichts vom Donnerstag 2700 Euro (90 Tagessätze) zahlen. Das Gericht ging von Nötigung und Bedrohung aus, sah jedoch keine Anhaltspunkte für ein versuchtes Tötungsdelikt. Nach zweieinhalb Monaten in Untersuchungshaft kam der Mann wieder auf freien Fuß.

Der nach der Trennung erboste Mann hatte Mails an die Freundin sowie seinen Vater geschickt, in denen er die Tötung des Mädchens, dessen neuen Freundes sowie der eigenen Mutter angekündigt hatte. Der Vater alarmierte die Polizei, die in der Wohnung des jungen Mannes mehrere Messer beschlagnahmte.

Die Ankündigung sei auf eine „akute Belastungsstörung” zurückzuführen und deshalb trotz der Messer keine von echtem Tötungswillen getragene Tat, befand das Gericht. Wegen der stark eingeschränkten Schuld- und Steuerungsfähigkeit sowie der bislang fehlenden Vorstrafen des Angeklagten sei deshalb eine Geldstrafe gerechtfertigt. Auch die Staatsanwaltschaft hatte darauf plädiert.

(dpa)
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