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Museum Mathildenhöhe: Gemälde ist dank eines Mäzens weiter in Darmstadt zu sehen

Ludwig von Hofmanns „Frühlingssturm” (M), aufgenommen in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv Ludwig von Hofmanns „Frühlingssturm” (M), aufgenommen in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Berlin/Darmstadt. 

Dank eines Mäzens kann das Darmstädter Museum Mathildenhöhe das als NS-Raubkunst eingestufte Gemälde „Frühlingssturm” von Ludwig von Hofmann auch künftig zeigen. Das Bild, das einst zu der von den Nazis zerschlagenen Sammlung des Verlegers Rudolf Mosse (1843-1920) gehört hatte, hing in den letzten 70 Jahren in dem Museum. Dieses hatte es an die Mosse-Erben zurückgegeben, die es mit anderen Bildern aus der Sammlung zur Auktion anboten. Kurz vor der für Mittwoch in Berlin angesetzten Versteigerung erwarb der Kunstliebhaber das Bild für das Museum Mathildenhöhe. Es soll dort künftig als Dauerleihgabe gezeigt werden.

Mit seinem Verlagsimperium gehörte Mosse zu den reichsten Männern Preußens. Nach ihrer Machtübernahme zerstörten die Nationalsozialisten den Konzern, die Familie musste aus Deutschland flüchten. Im Mai 1934 wurde die Sammlung in einem Berliner Auktionshaus von den Nazis zwangsversteigert.

(dpa)
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