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Gerechterer Zugang zur Bildung gefordert

Schulunterricht. Foto: Marijan Murat/Archiv Schulunterricht. Foto: Marijan Murat/Archiv
Wiesbaden. 

Mit Blick auf die anstehende Reform des hessischen Schulgesetzes haben Vertreter von Lehrern, Eltern und Schülern mehr Bildungsgerechtigkeit gefordert. In diesem Punkt brauche das Land Nachhilfe, teilte der Vorsitzende des Landeselternbeirates, Reiner Pilz, am Freitag in Wiesbaden mit. „Unser Schulsystem selektiert noch immer zu stark nach ökonomischen Gesichtspunkten und sozialer Herkunft.”

Der Landesschulsprecher André Ponzi erklärte: „Schule muss als Baustein unserer Gesellschaft so demokratisch wie möglich aufgebaut sein.” Ponzi forderte eine verbindlich Wochenstunde pro Klasse für die Arbeit der Schülervertretung. Schulleiter sollten auf Zeit gewählt und Konferenzen als zentrales Entscheidungsgremium gestärkt werden.

Die stellvertretende Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Maike Wiedwald, sprach sich für den Ausbau „echter” Ganztagsschulen aus. Der bislang ins Leben gerufene „Pakt für den Nachmittag” beinhalte lediglich eine zumeist kostenpflichtige Betreuung. Er stehe nicht für eine echte Ganztagsschule.

(dpa)
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