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Gericht verurteilt «Skimming»-Täter zu drei Jahren Haft

Mit manipulierten Automaten spähte der Täter Daten aus. Foto: M. Brandt/Archiv Mit manipulierten Automaten spähte der Täter Daten aus. Foto: M. Brandt/Archiv
Karlsruhe/Frankfurt. 

Drei Jahre Gefängnis statt schnell verdientes Geld: Ein 32-jähriger Mann ist am Freitag in Karlsruhe verurteilt worden, weil er in 21 Fällen Geldautomaten in vier Bundesländern manipuliert hat - auch in Hessen. Die so gesammelten Daten von 278 Bankkunden wurden auf gefälschte Zahlungskarten kopiert. Andere Mitglieder der Bande hoben damit im Ausland Geld ab - insgesamt 146 000 Euro. Dieser weit verbreitete Betrug wird als «Skimming» bezeichnet.

Der Angeklagte war bereits am ersten Prozesstag Anfang Dezember geständig. Außerdem gab er den Ermittlern die Namen der noch flüchtigen Hintermänner preis. «Ich bin zuversichtlich, dass wir sie irgendwann erwischen», sagte Staatsanwältin Ilona Finger in ihrem Plädoyer. Beantragt hatte die Anklagevertreterin ein Strafmaß von drei Jahren und zehn Monaten, die Verteidigung eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren auf Bewährung.

Der bisher in Osteuropa lebende Mann sagte dem Gericht, er habe sich in der Hoffnung auf eine Arbeit im Januar 2013 in Frankfurt am Main mit einem Mann getroffen. Dieser habe ihm dann die Ausspäh-Technik gezeigt.

(dpa)
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