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Gesundheitsdezernent: In Schulen mit Suchtmitteln befassen

Die Hand eines Jugendlichen greift nach einem gefüllten Schnapsglas. Foto: Axel Heimken/Archiv Die Hand eines Jugendlichen greift nach einem gefüllten Schnapsglas. Foto: Axel Heimken/Archiv
Frankfurt/Main. 

Die Null-Promillegrenze für Fahranfänger sowie Präventionskampagnen führen nach Einschätzung von Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) dazu, dass Jugendliche und junge Erwachsene weniger Alkohol trinken. Der Anteil der Koma-Säufer unter den 15- bis 18-Jährigen in Frankfurt liege dennoch seit Jahren unverändert bei rund sechs Prozent. In Schulen müsse Zeit dafür sein, sich mit dem Umgang mit Suchtmitteln zu befassen, forderte Majer am Donnerstag im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche gegen Alkohol.

Der Kontrolldruck etwa des Jugendschutzes müsse aufrecht erhalten werden, betonte Majer. Flatrate-Partys seien in Hessen nach dem Gaststättengesetz verboten, ebenso das Ausschenken von Alkohol an Betrunkene. Wichtig sei auch, Kinder und Jugendliche vor der Alkohol-Werbung zu schützen. Die Bundesregierung habe dies bereits 2012 als Ziel formuliert.

Frankfurter Jugendliche trinken einer Studie des Drogenreferats zufolge insgesamt weniger Alkohol. Fast 80 Prozent der 15- bis 18-Jährigen trinken gar nicht oder wenig. Acht Prozent trinken regelmäßig riskant und drei Prozent nahezu täglich. Dieser Anteil von insgesamt elf Prozent war 2010 aber noch fast doppelt so hoch.

(dpa)
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