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Mordfall Jakob von Metzler: Getöteter Bankierssohn: Täter will auf Bewährung frei kommen

Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler will auf Bewährung frei kommen.
Der verurteilte Kindsmörder Magnus Gäfgen hat im Jahr 2002 den Bankierssohn Jakob von Metzler getötet. Wegen seinerzeit angedrohter Folter war das Land hessen zur Zahlung von Schmerzensgeld an Gäfgen verurteilt worden. Foto: dpa Der verurteilte Kindsmörder Magnus Gäfgen hat im Jahr 2002 den Bankierssohn Jakob von Metzler getötet. Wegen seinerzeit angedrohter Folter war das Land hessen zur Zahlung von Schmerzensgeld an Gäfgen verurteilt worden. Foto: dpa
Kassel/Frankfurt. 

Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler will auf Bewährung frei kommen. Rund 15 Jahre nach der Tat läuft bei der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Kassel ein Antrag auf Aussetzung der Strafe zur Bewährung, wie der Sprecher des Landgerichts, Martin Kolter, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Derzeit werde die Mindestverbüßungsdauer für den inzwischen 42-Jährigen geklärt. Mit einer Entscheidung sei voraussichtlich noch in diesem Jahr zu rechnen. Der Täter hat seinen Geburtsnamen Magnus Gäfgen inzwischen geändert. Er verbüßt in Nordhessen seine Strafe.

Das Landgericht Frankfurt hatte den damaligen Jurastudenten im Juli 2003 zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Er hatte den elfjährigen Bankierssohn Jakob im September 2002 entführt und ermordet. Internationale Resonanz fand der Fall, weil die Polizei im Verhör Folter androhte, um das Leben des entführten Kindes zu retten. Nach seiner Verurteilung beschäftigte der Mörder zahlreiche Gerichte mit verschiedenen Klagen und Beschwerden.

(dpa)
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