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Gewalt gegen Retter: Beuth fordert härtere Strafen

Peter Beuth. Foto: Arne Dedert Peter Beuth.
Wiesbaden. 

Hessens Innenminister Peter Beuth kämpft nach eigenen Worten weiter für härtere Strafen nach Angriffen auf Einsatzkräfte. Er bleibe in dieser Frage „beharrlich”, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden. Er hoffe darauf, in der neuen Bundesregierung Partner für seine Forderung nach einer Mindeststrafe von sechs Monaten Haft zu finden. „Wer Einsatzkräfte in unserem Land angreift, der greift den Rechtsstaat an und muss dafür hart bestraft werden”, sagte Beuth.

Nach Ansicht des parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Fraktion, Günter Rudolph, löst eine Verschärfung des Strafgesetzes allein das Problem nicht. Respekt entstehe nicht durch Drohung und härtere Strafen und führe nicht zwangsläufig zu stärkerer Abschreckung, sagte er und forderte mehr Fortbildung für Rettungskräfte, um brenzlige Situationen besser zu bewältigen.

(dpa)
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