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Grippewelle bringt viele Krankenhäuser an Kapazitätsgrenzen

Eine Frau putzt sich die Nase. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv Eine Frau putzt sich die Nase.
Wiesbaden. 

Die Grippewelle bringt Hessens Krankenhäuser teils an ihre Kapazitätsgrenzen. Dies gelte besonders für die Ballungszentren, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums am Mittwoch mit. Die Situation sei auch wegen der hohen Erkrankungsrate des Personals sehr angespannt. „Notfälle werden natürlich versorgt, können aber nicht immer ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus transportiert werden”, erklärte der Ministeriumssprecher. Es sei allerdings zu erwarten, dass die Erkrankungsraten zurückgehen. Zunächst hatte hr-Info über die Engpässe berichtet.

Die Leiterin des Gesundheitsamtes der Region Kassel, Karin Müller, appellierte an alle Patienten, geplante Operationen wenn möglich zu verschieben. Die Krankenhäuser bräuchten dringend ihre Kapazitäten für akut schwer erkrankte Menschen, teilte die Stadt Kassel mit.

Bis 12. März wurden in Hessen in diesem Jahr 5902 Grippefälle gemeldet, 18 Patienten sind Ministeriumsangaben zufolge an der Infektion gestorben. Es handelt sich vor allem um Menschen mit einem bereits geschwächten Immunsystem, beispielsweise Ältere und Kranke. Im Jahr 2017 wurden 3769 Influenzafälle gemeldet, die Zahl der Todesfälle lag bei 26.

(dpa)
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