E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 29°C

Großeinsatz in Limburg - Säure verletzt Arbeiter

Gesperrte Straßen, drei verletzte Arbeiter, ein Firmengelände, das nur mit Atemschutz betreten werden kann. Großeinsatz der Feuerwehren von 14 Uhr an in der Limburger Innenstadt.
Nur mit speziellen Anzügen konnten die Arbeiten auf dem ehemaligen Gelände Ohl in Limburg absolviert werden. (Archivbild) Nur mit speziellen Anzügen konnten die Arbeiten auf dem ehemaligen Gelände Ohl in Limburg absolviert werden. (Archivbild)
Limburg.  Bei einem Unfall in einem ehemaligen metallverarbeitenden Betrieb ist es am Freitagnachmittag in Limburg zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem die Chemikalie Chromschwefelsäure ausgetreten ist. Dabei wurden nach den bisherigen Erkenntnissen drei Arbeiter verletzt.  

 
Bilderstrecke Gift-Alarm in Limburg
Ein Großaufgebot an Feuerwehreinsatzkräften und der Rettungsdienste ist bei einem Säureunfall in der Limburger Innenstadt im Einsatz. Fotos: Klaus-Dieter HäringDurch die Totalsperrung der Blumenröder Straße entstand zum Teil ein langer Stau in Richtung Industrie- und Holzheimer Straße.Mit Lautsprechern wurden die Bewohner der Blumenröder Straße und der umliegenden Straßen durch die Polizei gewarnt und gebeten Türen und Fenster zu schließen.


Der Unfall ereignete sich auf dem Gelände des leerstehenden Betriebes, auf dem derzeit Bauarbeiten stattfinden. Dabei ging ein Glasbehälter zu Bruch, aus dem etwa 3 Liter der Chemikalie austraten.

Ein Arbeiter geriet mit dem Stoff in Berührung und erlitt Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er derzeit ärztlich betreut wird. Zwei seiner Kollegen klagten nach dem Einatmen von entstandenen Gasen, über Kopfschmerzen und Atemwegsreizungen.
 
Da Chromschwefelsäure ein giftiger und umweltgefährdender Stoff ist, wurde die Umgebung um den Unfallort in der Blumenröder Straße sofort abgesperrt und die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Einsatzkräfte der Feuerwehr treffen am Einsatzort derzeit weitere Maßnahmen, um dem Gefahrstoff zu beseitigen.
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen