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Flughafen Frankfurt: Grünes Licht für Billigflieger-Flugsteig in Frankfurt

Der geplante Bau des Billigflieger-Flugsteigs am Frankfurter Airport hat eine weitere Hürde genommen.
Flughafen in Frankfurt am Main (Hessen). Foto: Andreas Arnold Flughafen in Frankfurt am Main (Hessen).
Frankfurt/Main. 

Der geplante Bau des Billigflieger-Flugsteigs am Frankfurter Airport hat eine weitere Hürde genommen. Das Verkehrsministerium in Wiesbaden hat nach eigenen Angaben am Freitag der Stadt Frankfurt mitgeteilt, dass das Projekt grundsätzlich mit dem Planfeststellungsbeschluss vereinbar sei. Damit entscheidet als nächstes die kommunale Bauaufsicht über den im August gestellten Bauantrag. Dabei muss die Behörde jedoch nicht der Stellungnahme des Ministeriums folgen. Wann ihre Entscheidung fällt, ist nach Angaben eines Sprechers des Planungsdezernats noch unklar.

Mit dem Bau des rund 200 Millionen Euro teuren Flugsteigs G im Süden des Flughafens soll ursprünglichen Plänen des Flughafenbetreibers Fraport zufolge Mitte 2018 begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 geplant. Dann sollen dort vier bis fünf Millionen Passagieren pro Jahr abgefertigt werden. An die bestehenden Terminals wird der Bau zunächst nur über einen Bus-Shuttle angebunden.

Der Flugsteig ist eigentlich als Teil des dritten Frankfurter Passagier-Terminals geplant, das im Jahr 2023 in Betrieb gehen soll. Weil sich Fraport inzwischen stärker auf Billig-Airlines wie Ryanair ausrichtet, sollen diese schneller einen speziell auf ihren Bedarf zugeschnittenen Flugsteig erhalten, der besonders einfache Abläufe bietet. Das Terminal 3 wird auch mittels einer flughafeninternen Bahn mit den übrigen Gebäuden verbunden sein.

(dpa)

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