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Urteil rechtskräftig: Haftstrafe nach Gewalt in Flüchtlingsheim bleibt

Die Haftstrafe wegen Totschlags für einen 19 Jahre alten Asylbewerber aus Afghanistan ist rechtskräftig. Das Landgericht Fulda teilt am Freitag mit, der Bundesgerichtshof habe die Revision des Angeklagten verworfen.
Akten auf der Richterbank im Landgericht Fulda. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Akten auf der Richterbank im Landgericht Fulda.
Fulda. 

Die Haftstrafe wegen Totschlags für einen 19 Jahre alten Asylbewerber aus Afghanistan ist rechtskräftig. Das Landgericht Fulda teilt am Freitag mit, der Bundesgerichtshof habe die Revision des Angeklagten verworfen. Die Überprüfung des Urteils habe keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Beschuldigten ergeben. Der damals 18-jährige Asylbewerber war am 28. Dezember 2017 nach Jugendstrafrecht zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Der junge Mann aus Afghanistan hatte am 4. Juli 2017 im osthessischen Hünfeld einen gleichaltrigen Landsmann erstochen. Beide hatten in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Hünfeld gewohnt. Hintergrund der Tat war offenbar ein sexueller Missbrauch durch das spätere Opfer.

(dpa)

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