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Hammerattacke im Jobcenter: Prozess in Darmstadt

Prozess vor dem Landgericht Darmstadt wegen versuchten Mordes. Foto: Christoph Schmidt/Archiv Prozess vor dem Landgericht Darmstadt wegen versuchten Mordes. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Darmstadt/Dietzenbach. 

Mit einem Hammer soll ein 52-Jähriger einen Jobcenter-Mitarbeiter in den Rollstuhl gebracht haben. Der Mann, der mit dem Werkzeug auf den Kopf des Opfers einschlug, steht seit Dienstag wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Darmstadt. Der verschlossen wirkende Angeklagte berief sich in kurzen Äußerungen auf Erinnerungslücken.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im vergangenen September dem 64-Jährigen im Jobcenter in Dietzenbach (Kreis Offenbach) „heimtückisch und unter niedrigen Beweggründen” mehrere Hammerschläge versetzt zu haben. Der Schädelknochen sei teilweise zertrümmert worden. Auslöser soll eine bevorstehende Kürzung der finanziellen Unterstützung gewesen sein. Diese sei beabsichtigt worden, weil der Mann ein „unzureichendes Bewerbungsverhalten an den Tag gelegt” habe.

„An den konkreten Ablauf der Tat kann sich der Angeklagte nicht mehr erinnern”, sagte auch der Verteidiger. Den Hammer habe er dabei gehabt, um eine Achse seines mitgeführten Fahrrads zu reparieren. „Sein Opfer bittet er um Verzeihung”, sagte der Anwalt. „Er kann sich nicht vorstellen, was passiert ist.” Der 64-Jährige, der als Nebenkläger auftritt, lehnte das Angebot kopfschüttelnd ab. Für den Prozess sind im Mai noch mehrere Verhandlungstage geplant.

(dpa)
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