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Prozess in Hanau: Hanauer Mammutprozess gegen Zigaretten-Mafia dauert an

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv
Hanau. 

Das Mammutverfahren vor dem Landgericht Hanau gegen eine Zigaretten-Mafia ist ins dritten Kalenderjahr gestartet. Am Dienstag wurde der Prozess mit dem Verhandlungsauftakt für 2017 fortgesetzt. Vernommen wurde ein Ermittlungsbeamter, der dem Gericht zum Thema Pkw-Positionsortung und Überwachung von Verdächtigen Rede und Antwort stand. Es war der 109. Prozesstag nach dem Beginn der Hauptverhandlung am 18. März 2014.

Angeklagt sind mutmaßliche Mitglieder eines international operierenden Schmugglerrings. Die Vorwürfe richteten sich gegen 21 Angeklagte. Es geht um Zigaretten- und Tabakschmuggel einer über mehrere Länder hinweg agierenden Bande, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Der Steuerschaden soll bei über 17,5 Millionen Euro liegen.

Die Reihen der Angeklagten haben sich mittlerweile gelichtet. Von ehemals 21 sind elf übrig geblieben. Drei Angeklagte wurden wegen anderer, schwerer Straftaten verurteilt, wie das Gericht berichtete. Ein Angeklagter bekommt getrennt seinen eigenen Prozess und sechs Angeklagte wurden freigesprochen - aus Mangel an Beweisen.

Ein Ende des Verfahrens ist noch nicht in Sicht. Termine sind bereits bis Jahresende festgelegt. Im ersten Halbjahr sind aber weitere Urteile zu erwarten, wie das Gericht ankündigte.

(dpa)
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