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Hessen: Teil des Stromnetzes für Energiewende gerüstet

Tarek Al-Wazir (Bündnis90/Grüne), hessischer Wirtschaftsminister. Foto: Andreas Arnold/Archiv Tarek Al-Wazir (Bündnis90/Grüne), hessischer Wirtschaftsminister.
Wiesbaden. 

Das Stromverteilnetz in Hessen, das Strom bis zur Wohnungs- oder Bürotür liefert, muss trotz der Energiewende nicht mehr wesentlich erweitert werden. „Wir müssen nicht unbedingt neue Strommasten bauen”, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Montag in Wiesbaden. Sollte ein Ausbau notwendig sein, könnten auch unterirdisch Kabel verlegt werden. Voraussetzung sei allerdings eine Modernisierung bestehender Netze.

Die finanziellen Belastungen seien dabei „moderat und beherrschbar”, erklärte Al-Wazir. Würde der Strombedarf im Jahr 2034 zu 56 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt, lägen die Kosten für die damit verbundene Netzerweiterung rechnerisch bei zwölf Euro pro Einwohner im Jahr.

Das hessische Wirtschaftsministerium hatte untersuchen lassen, in welchem Maße die Stromnetze wegen der Energiewende ausgebaut werden müssten. An der Studie waren die Management- und Technologieberatung BearingPoint mit Sitz in Frankfurt sowie das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik in Kassel beteiligt. Zehn Verteilnetzbetreiber lieferten dazu ihr Datenmaterial.

(dpa)
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