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"Großer Rückstau": Hessen fehlt Geld: Archäologischen Funden droht der Verfall:

Für die Aufbereitung kostbarer archäologischer Funde in Hessen fehlt nach Aussagen aus dem Landesamt zunehmend das Geld.
Für die Aufbereitung archäologischer Funde fehlt zunehmend das Geld. Foto: Jörn Perske/Archiv Für die Aufbereitung archäologischer Funde fehlt zunehmend das Geld. Foto: Jörn Perske/Archiv
Wiesbaden. 

„Es gibt einen großen Rückstau. Immer mehr ausgegrabene Fundstücke lagern in den Depots. Wir können sie mangels finanzieller Mittel und Personal nicht restaurieren, um das kulturelle Erbe zu erhalten”, sagte Bezirksarchäologe Dieter Neubauer in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur.

Neubauer ist einer von sieben Bezirksarchäologen und zuständig für eines der wichtigsten Gebiete Hessens, unter anderem für Wiesbaden und Frankfurt. Jährlich gebe es Dutzende Grabungen, die danach auch aufbereitet werden müssen, damit sie nicht verfallen und verrotten, erklärte Neubauer. Er kritisierte die materielle und personelle Ausstattung. Derzeit liefen deswegen Verhandlungen mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Ein Ministeriumssprecher erwiderte auf Anfrage: „In Hessen stehen ausreichend Ressourcen zur Verfügung, um den gesetzlich vorgegeben Auftrag zu erfüllen. Die finanzielle und personelle Ausstattung ist ausreichend.” Im deutschlandweiten Vergleich bewege sich Hessen „im guten Bundesdurchschnitt”.

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