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Hessen hat weniger Schulden: Pro Kopf weiter im Mittelfeld

50, 20 und 10 Euro-Scheine. Foto: Jens Wolf/Archiv 50, 20 und 10 Euro-Scheine. Foto: Jens Wolf/Archiv
Wiesbaden. 

Die gute Konjunktur und die hohen Steuereinnahmen haben im vergangenen Jahr Hessens Schuldenberg kleiner werden lassen. Die öffentlichen Verbindlichkeiten des Landes gingen um 3,3 Prozent auf 42,62 Milliarden Euro zurück, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Dagegen stiegen 2015 die Schulden der hessischen Gemeinden und Gemeindeverbände um 0,9 Prozent auf 18,99 Milliarden Euro.

Die Zahlen für Land und Kommunen umfassen alle Kern- und Extrahaushalte wie etwa für Verkehr oder Energieversorgung. Erstmals mussten wegen europäischer Vorgaben die an Holdinggesellschaften übertragenen Schulden des Staates einbezogen werden.

Bei der Pro-Kopf-Verschuldung liegt Hessen an achter Stelle unter den 16 Bundesländern. Jeder Bürger des Landes steht statistisch gesehen derzeit mit 10 100 Euro in der Kreide. Am geringsten ist die Verschuldung pro Einwohner in Sachsen (1 600), Bayern (2 800) und Baden-Württemberg (5 700). Der Stadtstaat Bremen hat derzeit mit 32 700 Euro pro Einwohner den mit Abstand höchsten Wert.

(dpa)
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