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Schüler mit und ohne Handicap: Hessen ist bei Inklusion an Regelschulen Schlusslicht

Drittklässler mit und ohne Behinderung nehmen am Unterricht teil. Foto: Armin Weigel/Archiv Drittklässler mit und ohne Behinderung nehmen am Unterricht teil. Foto: Armin Weigel/Archiv
Berlin/Wiesbaden. 

In keinem anderen deutschen Bundesland werden so wenige Schüler mit und ohne Handicap gemeinsam unterrichtet wie in Hessen. Das geht aus einer Abfrage bei allen Bundesländern hervor, die die „Rheinische Post” (Dienstag) ausgewertet hat. Demnach besuchten im zu Ende gehenden Schuljahr 2016/17 in Hessen lediglich 26,8 Prozent der Schüler mit Förderbedarf eine Regelschule. Eine Quote von 88,9 Prozent erreichte hingegen Spitzenreiter Bremen.

Auch die Stadtstaaten Berlin (74,7) und Hamburg (64,2) verzeichneten hohe Quoten. Insgesamt liegt die Inklusionsquote an deutschen Schulen bei 41,1 Prozent und ist damit im Vergleich zum vorherigen Schuljahr um 3,4 Prozent gestiegen.

Besonders niedrig sei der Anteil an Schülern mit Förderbedarf an Regelschulen in Bundesländern mit konservativeren Regierungen, berichtete die Zeitung weiter. In Bayern liegt demnach die Quote bei 27,4 Prozent, in Sachsen bei 32,8. Aber auch in Rheinland-Pfalz (31,4) ist der Anteil verglichen mit dem Durchschnitt niedrig.

(dpa)
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