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Hessen landet bei neuer Bildungsstudie im oberen Drittel

Eine Schülerin sitzt während des Unterrichts über ihren Aufgaben. Foto: Felix Kästle/Archiv Eine Schülerin sitzt während des Unterrichts über ihren Aufgaben.
Wiesbaden. 

Bei einer bundesweiten Bildungsstudie haben hessische Grundschüler im Fach Deutsch überdurchschnittlich abgeschnitten. Gefragt waren die Leistungen beim Lesen, Zuhören und in der Rechtschreibung. Insgesamt landete Hessen beim IQB-Bildungstrend im Vergleich der Bundesländer an fünfter Stelle, nach Bayern, dem Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein. Die Studie wurde am Freitag von der Kultusministerkonferenz in Berlin veröffentlicht. Untersucht wurde, inwieweit Viertklässler Bildungsstandards in Deutsch und Mathematik erreichen.

Die Mathematik-Leistungen der hessischen Grundschüler sehen im Ländervergleich nicht ganz so rosig aus. Den Regelstandard erreichten laut Studie 61,5 Prozent der Kinder, deutschlandweit waren es 62,2 Prozent.

An der Studie hatten rund 30 000 Schülerinnen und Schüler aus allen 16 Ländern teilgenommen, darunter rund 1600 aus Hessen. Prägendes Merkmal des Bildungstrends 2016 sei die bundesweite Zunahme der Viertklässler, die aus einer Zuwandererfamilie stammen und möglicherweise zu Hause eine andere Sprache als Deutsch sprechen, teilte das Kultusministerium in Wiesbaden mit. Während in Deutschland der Anteil dieser Viertklässler auf 33,6 Prozent stieg, liegt er in Hessen bei 42 Prozent.

(dpa)
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