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Lehrermangel: Hessen qualifiziert weitere Pädagogen für den Schuldienst

Hessen will weitere Lehrer an seine Schulen holen. So stehen mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 200 Plätze für Pädagogen bereit, die sich zum Grundschullehrer weiterbilden lassen wollen.
Kinder melden sich während des Unterrichts an einer Grundschule. Foto: Patrick Pleul/Archiv Kinder melden sich während des Unterrichts an einer Grundschule.
Wiesbaden. 

Hessen will weitere Lehrer an seine Schulen holen. So stehen mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 200 Plätze für Pädagogen bereit, die sich zum Grundschullehrer weiterbilden lassen wollen, wie das Kultusministerium am Donnerstagabend mitteilte. Bereits im Sommer sei ein erster Durchgang mit 140 Teilnehmern gestartet. 80 weitere hätten sich für offene Stellen an Förderschulen qualifizieren lassen. Laut Ministerium gibt es nun 40 weitere Plätze für künftige Förderschullehrer, die nach Abschluss ihrer Weiterbildung Metall- und Elektrotechnik unterrichten sollen.

Wegen des Lehrermangels hat das Kultusministerium zudem Pensionäre reaktiviert. Seit Januar 2017 seien 150 Rentner an Schulen zurückgekehrt. „Auch zu Beginn dieses Jahres hat das Kultusministerium einen erneuten Aufruf gestartet”, hieß es in der Mitteilung. Zudem gibt es seit 1. Februar 400 neue Stellen für Sozialpädagogen an Grundschulen.

Hessen hat wie viele andere Bundesländer auch mit einem Lehrermangel zu kämpfen. Tausende neue Stellen sollen verhindern, dass Unterricht ausfällt, wenn Lehrer in Ruhestand gehen. Aktuell seien in Hessen so gut wie alle Stellen besetzt, hatte das Kultusministerium in dieser Woche mitgeteilt. Aktuelle Zahlen würden derzeit ermittelt. Am Anfang des Schuljahres waren rund 100 Lehrerstellen unbesetzt, zu den Herbstferien waren laut Ministerium noch 70 Plätze offen.

(dpa)

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