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Feuerwehr: Hessen schickt die meisten deutschen Teams zur Feuerwehr-Olympiade

Die hessische Feuerwehr ist in Deutschland Spitzenklasse - jedenfalls wenn es um Sportwettkämpfe geht. Einige Teams haben sich jetzt für die Feuerwehr-Olympiade in Österreich qualifiziert. Eine der Disziplinen ist der Löschangriff.
Feuerwehrleute aus Nidderau-Eichen (Hessen) starten im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Feuerwehrwettbewerb in Rostock am 29.07.2016 einen Löschangriff. Foto: Darmstädter/DFV/dpa Feuerwehrleute aus Nidderau-Eichen (Hessen) starten im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Feuerwehrwettbewerb in Rostock am 29.07.2016 einen Löschangriff.
Frankfurt. 

Die Wettbewerbe der Brandschützer erfordern Kraft, Kondition und jede Menge Geschick: Bei der alle vier Jahre stattfindenden Feuerwehr-Olympiade gehen vom 9. bis 16. Juli im österreichischen Villach auch sieben Mannschaften aus Hessen an den Start. Das Bundesland stellt die meisten Teams in der 21 Gruppen umfassenden deutschen Auswahl, wie der Delegationsleiter des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hans-Peter Bach, sagte.

"Die Wettbewerbe sind das absolute Highlight. Da misst sich die sportliche Elite der Feuerwehrleute", sagte Bach. "Die Teilnehmer sind topfit und gehen mit großem Ehrgeiz an die Sache ran." Mehr als 2400 Feuerwehrleute aus 26 Nationen nehmen an verschiedenen Wettbewerben teil.

Bilderstrecke So starteten die Feuerwehrleute beim Skyrun Frankfurt
Helm, Stiefel, Atemschutz: 486 Feuerwehrleute rennen beim Skyrun den Frankfurter Messeturm hoch.Helm, Stiefel, Atemschutz: 486 Feuerwehrleute rennen beim Skyrun den Frankfurter Messeturm hoch.Helm, Stiefel, Atemschutz: 486 Feuerwehrleute rennen beim Skyrun den Frankfurter Messeturm hoch.

Die Qualifikationen für die deutschen Teams liefen über Titelkämpfe auf Landes- und Bundesebene. Die Teilnehmer stammen überwiegend aus der Freiwilligen Feuerwehr. Wie stark die hessischen Teams sind, bewiesen sie zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften Ende Juni 2016 in Rostock. Dort war Hessen das erfolgreichste Bundesland.

Qualifiziert für die Olympiade sind bei den Männern Teams in zwei verschiedenen Altersklassen (A: unter 30 Jahre, B: über 30 Jahre) aus Nidderau-Eichen, Huttengrund (beide Main-Kinzig-Kreis), Lich-Nieder Bessingen (Landkreis Gießen) und Densberg (Schwalm-Eder-Kreis). Bei den Frauen sind es Gruppen aus Lich-Nieder Bessingen, Nidderau-Eichen und Hasselroth (Main-Kinzig-Kreis).

35 Sekunden für den Löschangriff

Die Hessen-Teams gehen allesamt beim traditionellen internationalen Feuerwehrwettbewerb an den Start. Er besteht einem Löschangriff und einem Staffellauf. Getragen wird dabei die volle Montur mit Uniform, Sicherheitsgurt und Helm. Beim Löschangriff müssen - wie beim normalen Notfall auch - in Windeseile Schläuche einsatzbereit angeschlossen werden. "Bei den schnellsten Teams dauert das nur rund 35 Sekunden", erklärt die Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes, Silvia Darmstädter.

Der zweite Teil ist ein 400-Meter-Staffellauf, bei dem acht Mitglieder je 50 Meter zurücklegen und Hindernisse wie einen Schwebebalken und eine Wand überwinden und eine lange Röhre durchqueren müssen. Zudem muss das Staffelholz – ein Strahlrohr – korrekt übergeben werden.

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