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Hessen schließt Staatsvertrag mit Landesverband der Sinti und Roma

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Michael Kappeler/Archiv Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Michael Kappeler/Archiv
Wiesbaden. 

Um Sinti und Roma besser in die Gesellschaft zu integrieren, schließt die hessische Landesregierung einen Staatsvertrag mit dem Landesverband der Volksgruppe. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Ziel sei es, Sinti und Roma in der Mitte der Gesellschaft ein Leben in Würde und Gleichberechtigung zu ermöglichen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden.

„Dazu gehört es, die ethnische, kulturelle, sprachliche und religiöse Identität der Sinti und Roma zu schützen. Dies wollen wir mit der Unterzeichnung eines über die Legislaturperiode hinaus geltenden Staatsvertrags sicherstellen.” Der Staatsvertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die bisher in einer Rahmenvereinbarung festgeschriebene finanzielle Förderung erhöht sich um 100 000 Euro auf jetzt 300 000 Euro pro Jahr.

Die Volksgruppe der Sinti und Roma steht als anerkannte nationale Minderheit unter einem besonderen staatlichen Schutz. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten waren Hunderttausende von ihnen in Arbeits- und Vernichtungslagern unterdrückt und ermordet worden. Der Landesverband Hessen des Verbandes Deutscher Sinti und Roma hat 1980 seine Arbeit aufgenommen. Seitdem leistet das Land institutionelle Unterstützung und fördert darüber hinaus zahlreiche Projekte.

(dpa)
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