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Hessen will bei „Ankerzentren” für Asylbewerber mitmachen

Berlin/Wiesbaden. 

Hessen hat nach Angaben des Bundesinnenministeriums Interesse bekundet, sich an der Pilotphase für die geplanten Asyl- und Abschiebezentren zu beteiligen. Staatssekretär Helmut Teichmann sagte am Donnerstag in Berlin, für die sogenannten Ankerzentren hätten sich im ersten Anlauf drei Bundesländer gemeldet, neben Hessen noch Bayern und Nordrhein-Westfalen. Er habe sich aber vorgenommen, noch weitere Bundesländer mit ins Boot zu holen. Vor allem Niedersachsen und ein östliches Bundesland hätte er gerne dabei, sagte Teichmann. 

SPD und Union hatten sich in ihren Koalitionsverhandlungen auf die Einrichtung von Zentren für die Aufnahme von Schutzsuchenden geeinigt. Dort sollen auch Asylverfahren stattfinden. Wer nicht als Flüchtling anerkannt wird, soll direkt aus dem Zentrum abgeschoben werden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will die ersten dieser Einrichtungen bereits im August oder September in Betrieb nehmen - also noch vor der Landtagswahl in Bayern im Oktober. 

(dpa)

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