E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 21°C

Hessens Kommunen verbuchen größten Überschuss seit Jahren

Euro-Banknoten und Münzen. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv Euro-Banknoten und Münzen.
Wiesbaden. 

Die hessischen Landkreise, Städte und Gemeinden haben 2017 den größten Überschuss seit Jahren verbucht. Er lag insgesamt bei 1,05 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Zuletzt war der Überschuss demnach vor der Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008 vergleichbar hoch gewesen. „Hessens Kommunen setzen ihren Erfolgskurs in beeindruckender Weise fort”, sagte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU). „Binnen eines Jahres haben sie ihren Überschuss mehr als verdoppelt.”

Etwa 60 Prozent des Überschusses erwirtschafteten im vergangenen Jahr die kreisangehörigen Gemeinden, während die kreisfreien Städte, Landkreise und der Landeswohlfahrtsverband für die restlichen 40 Prozent verantwortlich waren. In den hessischen Großstädten stellte sich die Situation unterschiedlich dar: Wiesbaden, Kassel und Offenbach erzielten ein Plus, während Frankfurt und Darmstadt Defizite auswiesen. Daher verzeichneten die kreisfreien Städte in der Summe ein Minus von 31 Millionen Euro.

„Es hat sich gelohnt, dass wir die Gemeinden dazu angehalten haben, ihre Haushalte nachhaltig auszugleichen”, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU). „Unsere Maßnahmen haben gegriffen und die konsequente Haltung der Landesregierung zahlt sich nun aus.” Das Landesamt nannte sowohl sprudelnde Steuereinnahmen als auch Zuweisungen aus dem Finanzausgleich und die Haushaltsdisziplin der Kommunen als Gründe für den Überschuss.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen