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Verdi-Busstreik: Hessische Busfahrer streiken auch am Wochenende weiter

Wartehäuschen auf dem Luisenplatz in Darmstadt. Foto: Susann Prautsch/Archiv Wartehäuschen auf dem Luisenplatz in Darmstadt. Foto: Susann Prautsch/Archiv
Gießen/Frankfurt. 

Mehrere hundert Busfahrer im hessischen Personennahverkehr haben ihren Streik am Samstag fortgesetzt. Die für die Wochenendschichten eingeteilten Kolleginnen und Kollegen verzichteten dafür auch auf ihre Zuschläge, sagte eine Sprecherin am Samstag. „Das ist für sie hart, weil das Streikgeld geringer ist.”

Den sechsten Tag der Folge ruhte der öffentliche Busverkehr in den Städten zwischen Marburg und Darmstadt. Bei den betroffenen Fahrgästen gebe es Beschwerden, aber auch Verständnis für die Forderungen der Busfahrer, sagte die Sprecherin.

Bei der ICB, dem größten privaten Busunternehmen der Stadt, begann gestern der unbefristete Warnstreik.
Verdi vermisst konkretes Angebot Die Busse streiken auch am Montag

Im Tarifkonflikt der Busfahrer in Hessen bewegt sich nichts. Weder die Busse fahren, noch kommen sich die Verhandlungsparteien näher. Könnte ein Schlichter das Problem lösen? Der RMV-Geschäftsführer erinnert an diesen Vorschlag.

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Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) hatte am Freitag ein Angebot für die kommende Woche in Aussicht gestellt. „Wir hoffen, dass sich dann etwas bewegt”, sagte die Verdi-Sprecherin. „Eine Zahl muss kommen.”

Verdi fordert eine stufenweise Erhöhung des Lohns bis auf 13,50 Euro die Stunde. Die Arbeitgeber wollen eine Laufzeit bis Ende 2018 und bieten insgesamt einen Anstieg des Lohns bis 12,65 Euro. Derzeit beträgt der Stundenlohn 12,00 Euro. Die Gewerkschaft fordert auch Verbesserungen bei den Pausenregelungen, bei der betrieblichen Altersvorsorge und dem Urlaubsanspruch.

(dpa)
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