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Beim Kultusministerium: Hessische Lehrer klagen über massive Überlastung

Gestiegenes Arbeitspensum, dreckige Schulen mit Baumängeln, erschwerte Arbeitsbedingungen wegen schwieriger Schüler: 53 Lehrer in Hessen haben jetzt die Notbremse gezogen.
insgesamt 53 Lehrer haben eine Überlastungsanzeige gestellt. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv insgesamt 53 Lehrer haben eine Überlastungsanzeige gestellt. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Wiesbaden. 

53 Lehrer in Hessen haben beim Kultusministerium über massive Überlastung im Beruf geklagt. Das geht aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Christoph Degen hervor. Demnach haben vom 22. Juli vergangenen Jahres bis zum Juni diesen Jahres insgesamt 53 Lehrer eine sogenannte Überlastungsanzeige beim Ministerium gestellt und darin arbeitsrechtlich auf eventuelle Risiken durch diese Überbeanspruchung hingewiesen.

Von den massiv überlasteten Lehrern unterrichten 37 an einer Grundschule, wie das Ministerium weiter mitteilte. Die überwiegenden Gründe für die Belastung während des Unterrichts seien ein gestiegenes Arbeitspensum, Mehrarbeit durch Inklusion, dreckige Schulen mit baulichen Mängeln und erschwerte Arbeitsbedingungen wegen eines sozial schwierigen Umfelds. Die meisten nach eigener Aussage überlasteten Grundschullehrer unterrichten in Stadt und Kreis Offenbach.

Der Abgeordnete Degen hatte sich bei seiner Anfrage auf eine Umfrage der Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft bezogen, wonach 70 Prozent der befragten 500 Lehrer an 43 Schulen in Hanau und Umgebung angaben, Kinder nicht mehr angemessen fördern zu können, weil ihre Arbeitsbelastung zu hoch sei.

(dpa)
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