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Hochhauspreis: „Zeichen der Macht” und Klimawandel

Der deutsche Architekt Ole Scheeren. Foto: Frank Palmer/Archiv Der deutsche Architekt Ole Scheeren. Foto: Frank Palmer/Archiv
Frankfurt/Main. 

Drei Wolkenkratzer aus New York und zwei aus Singapur stehen im Finale für den Internationalen Hochhaus-Preis 2016. Kein einziges Bauwerk aus Europa hat sich für die letzte Runde qualifiziert, wie die Jury am Freitag bekannt gab, auch nicht die neue Europäische Zentralbank in Frankfurt. Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro dotiert. Der Sieger wird am 2. November verkündet. Der Preis wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank vergeben.

Drei Finalisten stehen in New York: das „Four World Trade Center” vom Büro Maki & Associates aus Tokio, „432 Park Avenue” vom New Yorker Büro Viñoly und „VIA 57 West” von der Bjarke Ingels Group (BIG) aus Kopenhagen. Dazu kommen zwei Wolkenkratzer aus Singapur: „SkyHabitat” von Safdie Architects aus Boston und „SkyVille@Dawson” von WOHA Architects aus Singapur.

An dem Wettbewerb teilnehmen können Gebäude, die mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertig wurden. 2016 waren 30 Gebäude aus 14 Ländern nominiert. Asien und die USA setzten derzeit die Trends, resümierte Jury-Mitglied Ole Scheeren: In Singapur lasse sich beobachten, wie Klima-Veränderungen in den Entwurf neuer Wohnhochhäusern einbezogen würden, in New York setzten die Finalisten „auf die eine oder andere Art ein Zeichen der Macht”.

(dpa)
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