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Wahlsonntag: Hohe Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen in Hessen

Bei den Kommunalwahlen in Hessen hat sich bis zum Mittag eine deutlich höhere Wahlbeteiligung abgezeichnet als vor fünf Jahren. In der Landeshauptstadt Wiesbaden lag die Beteiligung nach Angaben des Wahlamtsleiters um 12 Uhr bei 11,7 Prozent - 2011 waren es nur 10,5 Prozent gewesen.
Passanten gehen am 06.03.2016 in Frankfurt (Hessen) an Wahlplakaten für die hessische Kommunalwahl vorbei auf denen die FDP-Spitzenkandidatin Annette Rinn (l) und der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD, r) abgebildet sind. Rund 4,7 Millionen Hessen und 360.000 nichtdeutsche EU-Staatsbürger sind zu den Kommunalwahlen in Hessen aufgerufen. 17 Parteien und 566 Gruppen bewerben sich um die Sitze in 426 Städten und Gemeinden sowie 21 Landkreisen. Foto: Andreas Arnold (dpa) Passanten gehen am 06.03.2016 in Frankfurt (Hessen) an Wahlplakaten für die hessische Kommunalwahl vorbei auf denen die FDP-Spitzenkandidatin Annette Rinn (l) und der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD, r) abgebildet sind. Rund 4,7 Millionen Hessen und 360.000 nichtdeutsche EU-Staatsbürger sind zu den Kommunalwahlen in Hessen aufgerufen. 17 Parteien und 566 Gruppen bewerben sich um die Sitze in 426 Städten und Gemeinden sowie 21 Landkreisen.
Frankfurt/Main.  Bei den Kommunalwahlen in Hessen hat sich am Sonntag bis zum Mittag eine deutlich höhere Wahlbeteiligung abgezeichnet als vor fünf Jahren. In der Landeshauptstadt Wiesbaden lag die Beteiligung nach Angaben des Wahlamtsleiters um 12 Uhr bei 11,7 Prozent - 2011 waren es nur 10,5 Prozent gewesen. In Frankfurt stieg die Wahlbeteiligung um einen Prozentpunkt auf 11,7 Prozent. In Fulda waren um 11.45 Uhr bereits 11,37 Prozent der Bürger zur Wahl gegangen (2011: 9,32 Prozent). Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnete zum Mittag Gießen mit 16,5 Prozent.

Ein Musterstimmzettel für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt.
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510 000 Wahlberechtigte entscheiden am Sonntag über die Zusammensetzung des Stadtparlaments und der Ortsbeiräte. Der riesige Stimmzettel erscheint abschreckend, aber im Grunde genommen ist alles ganz einfach.

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Experten hatten wegen der emotionalen Flüchtlingsdebatte im Vorfeld bereits mit einer höheren Wahlbeteiligung gerechnet. Rund 4,7 Millionen Hessen und 360 000 nichtdeutsche EU-Staatsbürger sind zu den Kommunalwahlen aufgerufen. 17 Parteien und 566 Gruppen bewerben sich um die Sitze in 426 Städten und Gemeinden sowie 21 Landkreisen. Die Wahlen gelten als Stimmungstest für die Landespolitik und die Arbeit der schwarz-grünen Koalition in Wiesbaden.

Bilderstrecke Die große FNP-Aktion: Geht wählen!
Michael Quast:
 "Zurzeit ist es wichtiger als sonst, wählen zu gehen. Allein wegen dieser Stimmungsmache, die allem widerspricht was Frankfurt so groß und stark gemacht hat. Das sind die Offenheit und die Toleranz in unserer Stadt. Jetzt muss man sich für diese Tugenden einsetzen.“Taunus-Krimi-Autorin Nele Neuhaus aus Bad Soden:
Ja, ich werde am Sonntag auf jeden Fall wählen gehen, denn es ist mir wichtig, über das, was in meinem Wohnort und der Gegend in der ich lebe geschieht, mitentscheiden zu können. Ich betrachte das nicht nur als mein staatsbürgerliches Recht, sondern auch als meine Pflicht. Wenn man gar nicht erst zur Wahl geht, darf man sich hinterher auch nicht über politische Entscheidungen beschweren.Bankangestellte Marie Ditter:
Jeder von uns hat eine Stimme. Es ist wichtig, dass jeder sich an der Demokratie beteiligt, finde ich. Und dazu gehört es mindestens, wählen zu gehen.
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