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Asylbewerber: Hoher Anteil von Flüchtlingen bei Untersuchungshäftlingen

Rund 14 Prozent der hessischen Untersuchungshäftlinge sind Asylbewerber. Gegen sie wird wegen verschiedener Delikte, hinter Gitter sind sie jedoch aus einem anderen Grund.
Blick in eine Gefängniszelle. Foto: Angelika Warmuth/Archiv Blick in eine Gefängniszelle.
Frankfurt. 

In Hessens sitzen einem Bericht von hr-iNFO zufolge derzeit 158 Flüchtlinge in Untersuchungshaft. Das entspreche einem Anteil von etwa 14 Prozent aller Untersuchungshäftlingen, meldete der Sender am Donnerstag unter Berufung auf Zahlen aus dem Justizministerium weiter. Bei fast allen der verdächtigen Flüchtlinge sei die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr angeordnet worden, weil sie in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben. Gegen zwei Drittel von ihnen werde wegen Diebstahls, Betrugs oder Körperverletzung ermittelt. Mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen sind Algerier und Marokkaner, wie der Sender weiter berichtete.

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Landesregierung nahezu 80 000 Flüchtlinge nach Hessen gekommen. Für dieses Jahr werden insgesamt 60 000 Flüchtlinge erwartet.

Die Kriminalitätsrate von Flüchtlingen sei bisher nicht erhoben worden, da der Aufenthaltsstatus von Tatverdächtigen erst seit kurzem statistisch erfasst werde, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) in hr-iNFO. Dem Bericht zufolge saßen im März insgesamt 1120 mutmaßliche Straftäter in Untersuchungshaft, rund 17 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
 

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