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Gefühllose Hundebesitzerin: Hündin und Welpen nach Zug-Odyssee gefunden

Der Fall sorgte für Ausehen: Während einer Zugreise hatte eine Schäferhündin sechs Welpen geworfen, die die Hundebesitzerin in weggeworfen hatte. Das Veterinäramt machte die Fru nun ausfindig.
Die Hundebesitzerin war die neugeworfenen Welpen einfach in den Mülleimer des Zugs. Foto: Tatjana Seibt Die Hundebesitzerin war die neugeworfenen Welpen einfach in den Mülleimer des Zugs.
Mühlhausen/Kassel. 
Wenigstens für die Schäferhündin und zwei ihrer sechs Welpen hat das Drama im ICE von Fulda nach Göttingen ein Ende. Das Veterinäramt Mühlhausen konnte die Hundemutter und ihre zwei verbliebenen Jungen nach intensiver Suche aufspüren. Den drei Tieren gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte das Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises am Mittwoch mit. Sie werden tierärztlich versorgt.

Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt: Eine Frau hatte am vergangenen Samstag Welpen im Zug weggeworfen, die ihre Hündin auf der Reise bekommen hatte. Die Bundespolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen sie.
Die Hündin hatte zunächst vier Junge geworfen, die die Frau noch im Zug wegwarf. Zwei waren tot, ein Welpe wurde von einer Reisenden mitgenommen. Das vierte Hundebaby landete in einem Mülleimer am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Es lebte noch und kam in eine Tierklinik. Auf der Weiterfahrt nach Mühlhausen kamen dann noch zwei weitere Welpen zur Welt.

Laut der Bundesspolizei Kassel verlor sich zunächst die Spur der Frau. Das Veterinäramt in Thüringen wollte auch mit Blick auf das laufende Verfahren keine weiteren Details nennen.

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