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Anklage lautet auf Mord: Im Prozess um Babymord keine neuen Hinweise auf Kind

Im Mordprozess gegen eine junge Mutter vor dem Limburger Landgericht sind bislang keine neuen Hinweise auf das verschwundene Kind aufgetaucht.
Das Landgericht in Limburg. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Landgericht in Limburg. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Limburg. 

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die damals 22-Jährige ihr Baby noch am Tag der Geburt im Dezember 2015 getötet hat. Die Anklage lautet auf Mord. Die Frau aus dem mittelhessischen Waldsolms bestreitet die Tat und schweigt ansonsten. Trotz intensiver Suche, etwa in einem Waldstück oder einer Metzgerei in der Nachbarschaft der Mutter, war keine Leiche gefunden worden. Der Indizienprozess hatte vor rund vier Monaten begonnen.

Das Personal der Geburtsklinik hatte im März 2016 die Polizei alarmiert, nachdem die Frau trotz mehrmaliger Aufforderung ihren Mutterpass nicht vorgelegt hatte. Den Beamten sagte die Angeklagte Gabriela H., sie habe ihrer Familie die Schwangerschaft verschwiegen. Das Kind sei von einem Mann, den sie in einer Bar kennengelernt habe und der aus dem Ausland stamme. Diesem Mann habe sie das kleine Mädchen übergeben, er habe es mit in seine Heimat genommen. Staatsanwalt Daniel Faß hält diese Version für wenig glaubwürdig.

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