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Immobilienbesitzer verhindert Auftritt von AfD-Chefin Petry

Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD. Foto: Michael Kappeler/Archiv Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD. Foto: Michael Kappeler/Archiv
Frankfurt/Main. 

Die Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft hat einen geplanten Auftritt der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry in ihren Räumen untersagt. Der für den 23. März geplante Auftritt finde nicht statt, teilte die Eigentümerin der „Villa Bonn” am Freitag mit. Details zu der Entscheidung wurden nicht genannt.

Medienberichten zufolge soll das Präsidium der Gesellschaft aus grundsätzlichen Erwägungen dagegen gewesen sein, dass Petry in dem großbürgerlichen Palais im noblen Westend spricht. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung” zitiert den Geschäftsführer der Gesellschaft, Uwe Hamann, mit den Worten, die Entscheidung sei „nicht politischer Natur” gewesen.

Der Wirtschaftsclub Rhein-Main hatte die Spitzenpolitikerin in die Villa eingeladen, die als Veranstaltungsort gemietet werden kann. Laut „Frankfurter Rundschau” hält der Club an der Einladung Petrys weiter fest und will auf andere Räume ausweichen. Der SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sprach von einer zweifelhaften Einladung und kündigte an, seine Teilnahme an einer Diskussionsveranstaltung des Wirtschaftsclubs „kritisch zu überprüfen”.

(dpa)
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