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Interkulturelle Woche wird in Offenbach eröffnet

Am Montag beginnt die Interkulturelle Woche. Dabei wird nicht nur gefeiert, es gibt auch ernste Anliegen. Eine zentrale Forderung der Kirchen ist der Familiennachzug für Flüchtlinge.
Offenbach. 

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wird in Offenbach am (morgigen) Montag die 42. Interkulturelle Woche eröffnet. Sie steht unter dem Motto „Vielfalt verbindet” und wird mit einem Programm in Hunderten Städten in ganz Deutschland gefeiert. Darunter sind rund 60 Veranstaltungsorte in Hessen. Geplant sind Begegnungsfeste, Diskussionen und ein internationaler Brunch.

Die Interkulturelle Woche solle ein Zeichen gegen Rechtspopulismus und Rassismus sein, sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer des bundesweiten ökumenischen Vorbereitungsausschusses. Das Zusammenleben in Deutschland sei besser, als bisweilen angenommen. „Es gibt aber Hürden”, erklärte Burkhardt. Die mit der Interkulturellen Woche verbundene Forderung der Kirche sei ein Familiennachzug für Flüchtlinge. „Integrationspolitisch ist ein Familiennachzug sinnvoll”, sagte er. Gesellschaftliche Anliegen der Kirche kämen im laufenden Wahlkampf zu kurz.

Dass die Eröffnung in der Theodor-Heuss-Schule in Offenbach gefeiert wird, ist laut Burkhardt kein Zufall. An der Schule werde interkulturelles Leben gelebt. Lob für diese Entscheidung kam von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Ein Sprecher bezeichnete es als Höhepunkt, dass die bundesweite Eröffnung der Interkulturellen Woche in Offenbach stattfinde.

Die Interkulturelle Woche geht auf eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie zurück und wird seit 1975 veranstaltet.

(dpa)
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